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Morbus Parkinson

HBOT und Kältetherapie als ergänzende Behandlung bei Morbus Parkinson — individuell geplant nach ärztlichem Gespräch

Parkinson: eine Erkrankung des Nervensystems

Morbus Parkinson entsteht durch den fortschreitenden Verlust von Dopamin-produzierenden Nervenzellen in der Substantia nigra. Motorische Symptome — Tremor, Rigor, Akinese — stehen oft im Vordergrund. Häufig kommen nicht-motorische Beschwerden hinzu: Schlafstörungen, kognitive Veränderungen, autonome Dysregulation.

Die medikamentöse Therapie mit Levodopa und anderen Parkinson-Medikamenten bleibt die Grundlage der Behandlung. Ergänzende Verfahren werden zunehmend auf ihre Wirkung auf Lebensqualität, Mobilität und Begleitsymptome untersucht.

Tremor

Unwillkürliches Zittern in Ruhe, typischerweise an Händen und Armen. Verstärkt sich oft in Stresssituationen oder bei Erschöpfung.

Rigor und Akinese

Muskelsteifheit und verlangsamte Bewegungsabläufe beeinträchtigen Alltagsfunktionen wie Gehen, Schreiben und Sprechen.

Schlaf und Kognition

Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und kognitive Veränderungen sind häufige Begleitbefunde — oft belastender als die motorischen Symptome.

Autonome Störungen

Regulationsstörungen des vegetativen Nervensystems: Blutdruckschwankungen, Verdauungsbeschwerden, veränderte Temperaturregulation.

Ergänzende Therapieansätze

Im Sauerstoffzentrum Nordost werden bei Parkinson-Patienten HBOT und Kältetherapie (Alpha Cooling) häufig kombiniert — ergänzend zur medikamentösen Behandlung und in enger Abstimmung mit dem behandelnden Neurologen:

Hyperbare Sauerstofftherapie (Milde HBO)

Das Gehirn hat einen der höchsten Sauerstoffbedarfe im gesamten Körper. Unter leicht erhöhtem Druck erreicht physikalisch gelöster O₂ auch Areale mit reduzierter Mikrozirkulation. HBOT wird bei neurologischen Erkrankungen in mehreren Studien untersucht — u.a. hinsichtlich Neuroplastizität, zerebraler Durchblutung und kognitiver Funktion.

Kältetherapie (Alpha Cooling)

Die milde Kälteanwendung an Händen und Armen wird bei Parkinson-Patienten des Sauerstoffzentrums Nordost häufig als Einstiegstherapie und ergänzendes Verfahren eingesetzt. Mehrere Patienten berichten über eine Verbesserung des Tremors nach der Anwendung — als individuelle Beobachtung, keine klinische Aussage.

Frequenztherapie

Elektrische Stimulationsverfahren werden als ergänzende Maßnahme bei neurovegetativen Beschwerden eingesetzt. Die Anwendung richtet sich nach dem individuellen Beschwerdbild und der Verträglichkeit.

Erfahrungen unserer Patienten

„Mein Tremor verbesserte sich. Die Muskelschmerzen haben deutlich nachgelassen. Ich habe eine deutlich höhere Lebensqualität."
Herr M. aus Kröpelin · Morbus Parkinson seit 14 Jahren
„Meine gestiegene Belastbarkeit, Kondition und Vitalität hat bis zum heutigen Tag angehalten. Die reduzierte Tablettendosis hat auch heute noch Bestand."
Frau F. aus Karlshagen · Morbus Parkinson

Ablauf & Vorgehen

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    Ärztliches Erstgespräch

    Dr. Treise bespricht Diagnose, Medikamentenplan, bisherigen Krankheitsverlauf und aktuelle Hauptbeschwerden. Vorhandene Neurologenberichte und Bildgebung sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

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    Therapieplanung

    Auf Basis des Gesprächs wird ein individuelles Programm zusammengestellt. Häufig beginnen Parkinson-Patienten mit Alpha Cooling und HBOT — kombiniert oder gestaffelt, je nach Verträglichkeit.

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    Behandlungsprogramm

    Mehrere Wochen, täglich oder an aufeinanderfolgenden Tagen. Patienten, die von weiter anreisen, nutzen häufig die Übernachtungsmöglichkeit im Schloss, um zwei Sitzungen täglich zu ermöglichen.

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    Begleitung und Verlauf

    Parkinson ist eine chronische Erkrankung — ergänzende Therapien müssen im Kontext der Gesamtbehandlung bleiben. Wir stehen für Rückfragen und Nachsorge zur Verfügung und arbeiten bei Bedarf mit dem behandelnden Neurologen zusammen.

Übernachten direkt im Schloss

Für Patienten von weiter weg: Zimmer direkt am Behandlungsort — ideal für zwei Sitzungen täglich.

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