Zum Inhalt springen
Elektroakupunktur Andere RCT 2022

Elektroakupunktur an Rücken-Shu-Punkten bei chronischem Erschöpfungssyndrom

Originaltitel: Effect of electroacupuncture at back-shu points of five zang on fatigue status and cortical excitability in chronic fatigue syndrome

Autoren

Li ZX, Zhang Y, Yan LD, et al.

Journal

Zhongguo Zhen Jiu

DOI

10.13703/j.0255-2930.20220124-k0006

Zusammenfassung

Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte Elektroakupunktur an Rücken-Shu-Punkten bei 72 Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom. Elektroakupunktur kommt dabei zur Verbesserung von Erschöpfungsstatus und Lebensqualität zum Einsatz und wird hinsichtlich kortikaler Erregbarkeit als möglichem Wirkmechanismus untersucht.


Elektroakupunktur bei chronischem Erschöpfungssyndrom

Diese randomisierte kontrollierte Studie untersuchte den Einsatz von Elektroakupunktur (EA) an den Rücken-Shu-Punkten der fünf Zang-Organe bei Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS).

Studiendesign

72 Patienten mit CFS wurden randomisiert einer Elektroakupunktur-Gruppe oder einer Schein-Behandlungsgruppe zugeteilt. Die Behandlung erfolgte über drei Therapiezyklen. Gemessen wurden physische und mentale Erschöpfung (FS-14-Skala), Lebensqualität sowie die motorische Kortexerregbarkeit mittels transkranieller Magnetstimulation.

Ergebnisse

In der EA-Gruppe verringerten sich die Werte für körperliche Erschöpfung, mentale Erschöpfung und der Gesamtscore der FS-14-Skala im Vergleich zur Ausgangsmessung. Lebensqualitätsscores verbesserten sich, und die Erregbarkeit des motorischen Kortex nahm zu.

Klinische Relevanz

Elektroakupunktur an spezifischen Rücken-Shu-Punkten wird in dieser Studie als therapeutischer Ansatz bei chronischem Erschöpfungssyndrom untersucht, mit möglichem Wirkbezug auf kortikale Verarbeitungsprozesse.

Originalstudie lesen

Lesen Sie die vollständige wissenschaftliche Arbeit im Original auf der Journal-Website.

Zur Studie